Okinawa – die Insel der Hundertjährigen. Wie steht die Sango Meereskoralle damit in Verbindung?

In Japan gilt es seit langem als großer Erfolg, eine Eingeborene bzw. einen Eingeborenen von den Inseln Okinawa und Tokunoshima im Süden des japanischen Archipels zu heiraten. Sie zeichnen sich durch eine erstaunliche Gesundheit und eine erstaunliche Langlebigkeit aus, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Eine wissenschaftliche Studie der Ryūkyū-Universität bescheinigte selbst den Ältesten einen überdurchschnittlich guten Gesundheitszustand. Das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen, Krebs oder Diabetes zu erkranken, ist bei den Einwohnern, die eine traditionelle Lebensweise pflegen, deutlich geringer im Vergleich zu den westlichen Industrienationen. 

Kinder von Bewohnern dieser Inseln leiden – auch wenn sie in einem anderen Gebiet leben – in der Regel nicht an Diathese oder Allergien, was selbst für das verstädterte Japan überraschend ist. Auf diesen Inseln gibt es 40-mal mehr Langlebige (über 100 Jahre alt) als offiziell registriert. Okinawa ist einer von nur drei Orten weltweit, im dem im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Hundertjährigen leben und wird daher auch als die „Insel der Hundertjährigen“ bezeichnet.

Das Meer vor der Insel Okinawa

Seit 1940 haben Wissenschaftler und Ärzte die Bewohner der Inseln Okinawa und Tokunoshima beobachtet. Die Lebenserwartung auf diesen Inseln ist 10-15 Jahre höher als in ganz Japan. Statistiken zeigen, dass Erkrankungen des Bewegungsapparats, Schlaganfälle, Krebs, Arthritis, Magen-Darm-, Haut- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hier viel seltener vorkommen als in anderen Regionen Japans. Die Menschen auf diesen Inseln werden überhaupt selten krank. Was ist das Geheimnis ihrer Gesundheit und Langlebigkeit: der Faktor Vererbung, die klimatischen Bedingungen oder etwas anderes?

Im Jahr 1980 schickte die Verwaltung des Guinness-Instituts, das das Guinness-Buch herausgibt, den Chefredakteur auf die Insel Okinawa (Japan). Für ein Interview mit dem ältesten Bewohner des Planeten, der mit seinen 115 Jahren vital, gesund und gut gelaunt. Dieser Mann führte einen aktiven Lebensstil und arbeitete, bis er 105 Jahre alt war! Er ist keine Ausnahme. Es gibt viele Hundertjährige auf dieser Insel. Alle diese Menschen sind bei guter Gesundheit und führen einen aktiven Lebensstil. „In Okinawa geben wir traditionell zum 97. eine große Party“ wird eine der über 100-Jährigen in diesem Artikel zitiert. Der im Westen als magisch angesehene 100. Geburtstag wird aber eher im kleinen Kreis gefeiert. 

Mineralisiertes Trinkwasser (Korallenwasser) spielt eine wichtige Rolle

Lange Forschungen führten zu einer erstaunlichen Entdeckung – es geht um das lebendige Wasser, das die Bewohner dieser Inseln trinken. Es wurde festgestellt, dass die Inseln von Okinawa von Riffen aus der einzigartigen Sango-Koralle umgeben sind. Das Trinkwasser wird von diesen Korallen gefiltert und mit Ionen von Mineralien und Spurenelementen gesättigt, die für den Menschen lebenswichtig sind. Insgesamt hat man mittlerweile über 70 Vitalstoffe in der Sango Koralle nachgewiesen und zwar in dem von der Natur selbst festgelegten richtigen Verhältnis. Darunter sind neben Calcium und Magensium insbesondere die Spurenelemente Eisen, Silizium, Chrom, Schwefel und natürliches Jod.

Analysen haben ergeben, dass das Trinkwasser in der Stadt Naga (Präfektur Okinawa) nicht nur in Japan, sondern auch weltweit den höchsten Gehalt an Calcium und Magnesium in ionischer Form aufweist. Wissenschaftlern zufolge tragen das im Korallenwasser enthaltene ionische Calcium und Magnesium dazu bei, den Säureüberschuss im Körper zu neutralisieren, der u. a. durch Stress, Alkohol, Nikotin, Salz, Zucker, Fleisch-, Milch- und Fischprodukte verursacht wird. Sie stärken die Knochenstrukturen und können sie vor Arthritis und Osteoporose schützen. Meeresmilch – so nennen die Japaner ihr einzigartiges Korallenwasser. Die Bezeichnung orientiert sich an der leicht trüblich / milchigen Färbung, wenn die Sango Meereskoralle im Wasser aufgelöst wird.

Sango-Korallen sind nach aktuellen Erkenntnissen die einzige von rund 2.500 Korallenarten weltweit mit diesen Eigenschaften und kommt nur rund um die japanische Insel Okinawa vor. Die Struktur und chemische Zusammensetzung der Sango-Korallen ähnelt sehr stark der von menschlichen Knochen. Und die Struktur ist von Natur aus porös. Daher kann das Pulver aus der Sango Meereskoralle nach aktuellen Erkenntnissen wohl im Körper leichter und schneller aufgenommen als dies bei künstlich hergestellten Calciumcarbonat-Präparaten möglich ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.